Freude als Kompass

Wisst ihr, meinem Empfinden dürfen und sollen wir uns zwischendurch immer wieder Zeiten gönnen, in denen wir einfach genießen und uns am Lebens erfreuen. Ohne etwas erreichen zu wollen oder zu müssen.

Eine solche Phasen erlebe ich gerade und spüre, wie mir dieses stete Schwingen in Freude und Dankbarkeit zahlreiche Erkenntnisse schenkt. Und zwar ohne große Arbeit. Die erhellenden Momente fließen zu mir, voller Leichtigkeit. Ich fließe – und das fühlt sich so wunderbar an!

Wie passend erscheint diese Zeit der Innenkehr, der Januar und der Februar, bevor das Leben zu neuer Kraft erwacht. Wir dürfen uns eingeladen fühlen, die Ernte unserer Transformationsarbeit wahrzunehmen, wertzuschätzen und uns daran erfreuen. Wir dürfen uns das schenken, was uns im Moment gut tut und spüren, wie es uns nährt, stärkt, innerlich weitet und klärt. Wie es uns in höhere Schwingungen trägt und dort verankert.

Indem wir uns diese Form des Innehaltens erlauben, den Fokus bewusst auf die Freude lenken, wachsen und transformieren wir quasi von allein 😊.

Durch Freude Altes Loslassen

In einer Meditation Mitte Dezember 2024 erhielt ich folgende deutliche Botschaft: Der Schlüssel für mich ist die Freude. Durch sie finde ich ganz zu mir selbst. Ich darf in meinem Leben, in meinem Alltag genau hinschauen und beobachten, was mir Freude schenkt. Dabei darf ich auch darauf achten, dass in vermeintlich lästigen Pflichten Vergnügen stecken kann. Alles, was mir keine Freude bereitet – und damit sind vor allem Gedanken und bestimmte innere Haltungen gemeint – darf ich endgültig verabschieden.

Eine kleine morgendliche Innenschau vor ein paar Tagen gab mir einen weiteren praktischen Hinweis, wie ich mich mehr und mehr hin zu mir selbst entfalten kann. Hier geht es darum, Emotionen loszulassen, die nicht wirklich zu mir gehören. Das habe ich mittlerweile ein paar Mal probiert. Grundsätzlich übe ich mich schon sehr lange darin, meine Gefühle und Gedanken zu ergründen, indem ich (vor allem in triggernden Situationen) innerlich zurücktrete und versuche, das Erlebte als Beobachter zu betrachten und zu hinterfragen. Nun bekam ich konkret den Impuls, meine aufkommenden Emotionen zu beobachten und zu erkunden, welche wahren Gefühle darunter liegen. Ja, dafür braucht es ein paar Momente der Stille und auch Geduld. Denn solange wir noch aufgewühlt sind, schieben sich immer wieder Ego-Gedanken dazwischen. Sobald wir aber in einer ruhigen Haltung angekommen sind, kann sich unser innerer Beobachter einschalten und die Situation mit Bedacht durchleuchten.

Ich kann euch sagen: Es ist faszinierend und überraschend, was wir dann erfahren. Unter den Ego-basierten Emotionen habe ich Gefühle erkannt, die ich in dieser Situation nicht vermutet hätte. Jedenfalls nicht vom Verstand her. Diese darunter verborgenen Gefühle offenbaren mir meine wahre Essenz. Sie lassen mich erkennen, wer ich wirklich bin, welche ureigenen Qualitäten mich ausmachen – jenseits all der Ego-basierten Gedanken und Gefühle. Diese Erkenntnis ist sehr befreiend und hebt sofort die eigene Frequenz! Sie hilft mir, gleich wieder in diese freudvolle, leichte Schwingung zu kommen, in der ich mich seit Neujahr bewege. Zudem löst sich all das Unangenehme, was ich vielleicht mit dem betrachteten Erlebnis verbinde, augenblicklich auf. Das spüre ich auch unmittelbar im weiteren Umgang mit meinem Gegenüber, mit dem ich das erlebt habe. Es ist, als ob es diese unschöne Situation nicht gegeben hätte. Durch diesen Prozess schule ich mich gleichzeitig darin, künftig in ähnlichen Konstellationen in meiner Mitte, in meiner Essenz zu bleiben (oder zumindest schneller dahin zurückzufinden). Tatsächlich kann ich auch hierin Freude finden, weil ich dankbar für die Gelegenheit bin, eine Blockade aus dem Weg geräumt zu haben und um eine weitere Erfahrung reicher zu sein.

Wir dürfen die Freude in unserem Leben verankern und verströmen. Indem wir die Freude verkörpern, laden wir andere Menschen ein, dies ebenso zu tun. Auf diese Weise hebt sich die Schwingung in unserem Umfeld nach und nach an. Wir werden die positiven Effekte sehr schnell sehen!

Freudvolle Geschenke an mich selbst

Die Zeit vor Weihnachten und auch die Weihnachtsfeiertage sind oft geprägt von vielfältigem Tun. Es gilt, Dinge zu besorgen und vorzubereiten, Termine bestimmen unseren Zeitplan. Auch wenn es sich hauptsächlich um feierliche Zusammenkünfte handelt – in Schule, Beruf, Familie – sind es doch in gewisser Weise Verpflichtungen, die uns am Laufen halten. Dabei sehnen sich die meisten danach, endlich einmal innezuhalten, durchzuatmen, sich zurückzuziehen.

Meist sind es erst die Tage „zwischen den Jahren“, wo wir richtig zur Ruhe kommen. Dieses Weihnachten 2024 floss meinem Gefühl nach recht schnell vorüber, obwohl wir die Aktivitäten im Außen auf ein Minimum reduziert hatten. Dennoch empfand ich erst nach Silvester ein tiefes Ruhigwerden und Kraftschöpfen.

An den freien Tagen nach Neujahr holte mein Körper viel Schlaf nach. Wir unternahmen Spaziergänge in den Wald, daheim praktizierte ich kraftvolle Yoga-Flows und ich spürte, wie immer mehr Energie zurückkam. Parallel dazu entdeckte ich eine vertraute, aber in den letzten Jahren etwas vernachlässigte Kraftquelle wieder: die Musik und das Tanzen! Bei dem Gedanken daran muss ich lächeln, aber es ist tatsächlich so, dass ich mich schon lang nicht mehr so jung, unbeschwert und fließend gefühlt habe, wie in diesen letzten Tagen! Mein lieber Mann hatte mir wunderbare Kopfhörer zum Geburtstag geschenkt und mit deren Hilfe konnte ich in eine fantastische Klangwelt abtauchen, mich treiben lassen und die Bewegung meines Körpers genießen.

Ja, seit dieser Zeit fühle ich mich noch viel intensiver mit meinem Körper verbunden. Ich nehme ihn als ein elementares Portal zu meinem wahren Selbst wahr und erkenne mehr und mehr, wie er meine Essenz in dieser physischen Welt ausdrückt. Ich erfreue mich an diesem Geschenk!

Dadurch, dass ich mich in dieser Zeit bewusst auf das fokussiert habe, was mir gut tut, spüre ich seitdem in mir ein stetiges freudvolles und leichtes Gefühl. Es hält an, auch wenn ich und meine Familie wieder im Arbeits- und Schulalltag angekommen sind. Nach wie vor nutze ich freie Zeitfenster und gönne mir intensives Yoga, Musikhören, Tanzen und Spaziergänge. Diese wohltuenden Geschenke an mich selbst lassen im Alltag alles viel leichter fließen – ich fühle mich fließend! – und Dinge erledigen sich wesentlich einfacher und schneller, wenn ich mir diese kleinen Oasen zwischendurch gewähre. Das gibt Energie und hohe Frequenz! Probiert es selbst aus!

Mein Fazit:

Freude darf uns als Kompass auf unserem Lebensweg dienen. Sie zeigt uns deutlich an, womit unsere Seele resoniert, was also unsere Richtung ist, und hilft uns dabei, das loszulassen, was nicht (mehr) zu uns gehört. Denn wenn wir der Freude folgen, unseren Fokus und damit unsere Energie auf die Dinge richten, die uns erfüllen, ziehen wir sie automatisch von dem ab, was uns nicht mehr dient, was wir hinter uns lassen können. Und so lösen wir uns beinahe mühelos von dem, was wir nicht sind.

Unser Leben ist ein solches Geschenk und wir dürfen es genießen, uns selbst intensiv fühlen und dadurch noch mehr mit unserer Essenz in Kontakt treten! Dadurch gerät so einiges in unserem Inneren in Fluss, Blockaden lösen sich von allein und Neues wird freigelegt – einfach durch die Frequenz der Freude, der wir uns hingeben.

Wieder einmal meine ich, wir dürfen das Ganze spielerisch sehen und uns an der Vielfalt erfreuen, die wir in uns tragen und die die unendliche Schönheit und Weisheit der Schöpfung repräsentiert.

Seid lieb gegrüßt

Astrid

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