Heute Morgen erhielt ich zwei Impulse, die mich zu diesem Artikel inspirierten.
Bei meiner morgendlichen Innenschau und der Frage, worauf ich heute meine Aufmerksamkeit richten darf, kamen mir diese Worte in den Sinn: Sei leise. Sei still und empfange.
Als ich dann meinen Sonnengruß mit anschließender teilweise geführter Stille-Meditation vor dem Arbeitsstart praktizierte, wurde ich bei einem Wort hellhörig, als die Meditationsleiterin Elena Brower zwischendurch eine Empfehlung zur Haltung aussprach: behutsam.
Eine Gefühlswelle ging durch meinen Körper und ich spürte die wohltuende Wirkung dieses Wortes, konnte ganz darin eintauchen und empfand tiefe Dankbarkeit für dieses Wort. Es berührte mich auf einer ganz tiefen Ebene, machte mich weich und weit.
Behutsam – damit verbinde ich etwas Behütendes, Sanftes, Liebevolles, Bewahrendes.
Und mir wurde klar, dass ich die Qualität dieses Wortes mehr in meinem Alltag, in meinem Leben spüren möchte. Ebenso wie die Qualität des Wortes „leise“.
In der Stille, im „leise-sein“, sind wir empfänglicher für das, was uns das Leben sagen möchte. Wir schaffen Raum für das, was entstehen möchte.
Versuche dich einmal daran zu erinnern, wie angenehm es sich anfühlt, wenn jemand leise und sanft zu dir spricht, wenn leise, entspannende Musik im Hintergrund spielt, wenn du im Wald spazierst und vollkommen in die Stille einsinken kannst.
Magst du dir vergegenwärtigen, welchen Verlauf ein Gespräch nimmt, das achtsam und leise geführt wird, mit bedachtsam gewählten, wertschätzenden Worten – anstatt, dass sich die Beteiligten gegenseitig mit lautstarken Argumenten zu dominieren versuchen? Welche Diskussionen waren in deiner Vergangenheit erfolgreicher, egal ob im beruflichen Umfeld oder mit deinem Partner, deinen Kindern: Der ruhige, sanfte Austausch mit sorgfältiger Wortwahl, oder der laute, impulsive Schlagabtausch?
Wie wäre es, wenn wir den Qualitäten dieser beiden Worte „leise“ und „behutsam“ in all unseren Lebensbereichen mehr Beachtung schenken?
Wie wäre es, wenn wir mit uns und unserem Körper immer behutsam umgehen und uns viele Momente des stillen Hineinlauschens schenken?
Wie wäre es, wenn wir in dem, was wir ihm und wie wir ihm etwas zuführen und von ihm fordern, behutsam und leise werden?
Wie wäre es, wenn wir unseren Körper und seine Botschaften – die Botschaften unserer Seele – behutsam und leise wahrnehmen und dadurch viel tiefer in das Erkennen und Verstehen kommen?
Wie wäre es, wenn wir einen behutsamen und leisen Umgang mit anderen Menschen und allen anderen Mitgeschöpfen kultivieren? Wenn wir durch diese Haltung mit jedem Kontakt wacher und bewusster werden, die Gefühle – unsere und die unserer Mitgeschöpfe – deutlicher wahrnehmen und so stimmig entscheiden und handeln können?
Was für eine Welt wäre das?
In dieser Welt lebe ich sehr gern. Ja, ich formuliere das bewusst so, als ob diese Welt schon existiert. Denn allein durch meine Intention lenke ich die Energie genau dahin, dass sich diese Welt leichter manifestieren kann.
Magst du dich an der Erschaffung dieser Welt beteiligen?
Ganz nebenbei bestätigte mir dieses Erlebnis heute Morgen, dass Worte reine Schwingung sind und wie unmittelbar sie sich auf unser Wohlbefinden und unsere Stimmung auswirken.
Die Heilerin Pavlina Klemm, die unter anderem mit Frequenzen arbeitet, empfiehlt zum Beispiel, hoch schwingende Worte – wie Dankbarkeit, Frieden, Stärke – mehrfach hintereinander auszusprechen, um deren heilsame und energetisierende Schwingung zu nutzen.
Übrigens wurde durch den japanischen Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto nachgewiesen, welche Macht unsere Gedanken auf das Wasser haben und wie elementar positive wie auch negative Gedanken bzw. Worte die kristalline Struktur des Wassers verändern können. Und da unser Körper zu 60 bis 75 % aus Wasser besteht, kannst du sicher nachvollziehen, dass diese Auswirkungen für uns ebenso gelten.
Ich lade dich ein, künftig sehr achtsam bei der Wahl deiner Worte zu sein und die wunderbare Vielfalt unserer Sprache stets so zu nutzen, dass du damit etwas Positives bewirkst. Wenn du dem dann noch einen eher leisen, aufmerksamen Rahmen schenkst, kann sich alles nur noch im besten Sinne entfalten 😊. Danke!
Deine Astrid